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Venezuela bringt die Hälfte seiner Währungsreserven in Bank des Südens ein

In seiner wöchentlichen Fernsehsendung "Aló, Presidente" hat Venezuelas Präsident Hugo Chávez unterstrichen, dass der Vorschlag zur Schaffung einer Bank des Südens politischer und nicht technischer Natur ist und genutzt werden muss, damit die Währungsreserven im Interesse der Völker der Welt eingesetzt werden. Chávez kündigte an, dass Venezuela bei Gründung der Bank die Hälfte seiner internationalen Währungsreserven in Höhe von etwa 30 Milliarden Dollar dorthin transferieren werde.

Auch Brasilien und Argentinien seien in der Lage, einen hervorragenden Beitrag zur Stärkung dieses Plans zu leisten, fügte er hinzu.

Die Währungsreserven Venezuela könnten bei 50 Milliarden Dollar liegen, so der Präsident, aber bei einer Änderung des Gesetzes über die Zentralbank Venezuelas ist eine Obergrenze für die Währungsreserven festgelegt worden. Was darüber hinaus geht, fließt in den Fonds zur Nationalen Strategischen Entwicklung (Fonden). Die hier deponierten Gelder dienen dazu, die Lebensqualität der Venezolanerinnen und Venezolaner durch Investitionen in Gesundheit, Bildung, Infrastruktur und andere Aufgaben zu erhöhen.

Deshalb forderte Chávez Außenminister Nicolás Maduro auf, sich nicht von den technischen Kommissionen "einwickeln" zu lassen: "Wenn wir das an ein paar Techniker delegieren, ist es schon tot. Das ist kein technisches, sondern ein politisches Problem".

Prensa Presidencial, 05/08/2007

 

 

 

 

 

 

 


   

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